Mein QR-Code lässt sich nicht scannen
Zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2026
Teilen Sie das Problem zuerst in zwei Teile
Scannen Sie den Code mit einer normalen Handykamera:
- Nichts passiert → der Code selbst lässt sich nicht lesen. Ursachen 1–4.
- Eine Seite öffnet sich, aber es ist ein Hinweis statt Ihres Produktpasses → der Code wird einwandfrei gelesen; das Problem ist der Status oder die GTIN des Produktpasses. Ursachen 5–7.
Ursache 1: Zu klein gedruckt
Symptom: Der Code scannt von Ihrem Monitor, aber nicht vom gedruckten Etikett, oder nur, wenn das Handy unpraktikabel nah ist.
Zu kleine Codes sind der häufigste Druckfehler, besonders auf Textilien, wo die Oberfläche sich wölbt und knittert. Die Mindestgrößen:
- Pflegeetiketten: 20 mm
- Anhänger: 25 mm oder größer
- Webetiketten: 14 mm, aus dem SVG gewebt
Lösung: Drucken Sie mit oder über der Mindestgröße für die Platzierung neu. Größenvoreinstellungen und die vollständigen Druckhinweise finden Sie unter QR-Codes herunterladen und drucken.
Ursache 2: Geringer Kontrast oder invertierte Farben
Symptom: Der Code ist groß genug, aber Scanner tun sich schwer, besonders bei schlechtem Licht.
Scanner erwarten dunkle Module auf hellem Hintergrund. Umgefärbte Codes mit geringem Kontrast, Hell-auf-Dunkel-Invertierungen oder über unruhiger Grafik gedruckte Codes senken alle die Scan-Rate. Der weiße Rand um den Code (die Ruhezone) ist Teil des Standards — Grafik oder Etikettenkanten, die in ihn eindringen, machen das Scannen ebenfalls unbrauchbar.
Lösung: Verwenden Sie den heruntergeladenen Code in Schwarz auf Weiß möglichst unverändert. Wenn Ihr Designer ihn umfärbt, behalten Sie Dunkel auf Hell mit starkem Kontrast bei, erhalten Sie die Ruhezone und testen Sie ein physisches Muster vor der Produktionsauflage.
Ursache 3: Die Datei wurde in JPG umgewandelt
Symptom: Der gedruckte Code wirkt leicht unscharf oder hat schwache Höfe um die Quadrate, und das Scannen ist unzuverlässig.
PassportCraft exportiert nur SVG und PNG — es gibt keinen JPG-Export, daher bedeutet ein JPG in Ihrer Druckpipeline, dass jemand es unterwegs umgewandelt hat. Die JPG-Komprimierung verschmiert die scharfen Modulkanten, auf die Scanner angewiesen sind.
Lösung: Gehen Sie zurück zum ursprünglichen Download. Senden Sie Druckereien das SVG; wenn ein Ablauf ein Rasterbild verlangt, verwenden Sie das PNG. Speichern Sie keines von beiden je erneut als JPG.
Ursache 4: Beschädigter oder schlecht platzierter Code
Symptom: Der Code scannte neu einwandfrei, versagt aber nach Abnutzung — oder versagt nur auf dem physischen Produkt, nicht auf einem flachen Testdruck.
PassportCraft-Codes werden mit hoher Fehlerkorrektur erzeugt (sie vertragen bis zu 30 % Beschädigung), aber Stoff ist unwirtliches Terrain: Codes, die über eine Naht oder Falte gedruckt, auf stark geknitterten oder abgeriebenen Etiketten platziert oder unter glänzenden, lichtreflektierenden Oberflächen angebracht sind, können trotzdem versagen.
Lösung: Platzieren Sie den Code auf einer flachen Stelle abseits von Nähten und Falten, bevorzugen Sie matte Oberflächen und drucken Sie stark abgenutzte Etiketten neu. Wenn der Code desselben Produktpasses im Feld immer wieder versagt, erwägen Sie, ihn vom Pflegeetikett auf einen Anhänger in größerer Größe zu verlegen.
Ursache 5: Der Produktpass ist ein Entwurf
Symptom: Der Code scannt, und eine Seite öffnet sich — aber sie zeigt "Dieser Produktpass wurde noch nicht veröffentlicht" mit einer Anmeldemöglichkeit.
Die URL des QR-Codes ändert sich nie, aber sie wird nur zum Live-Produktpass aufgelöst, solange der Produktpass veröffentlicht ist. Ein Entwurf — einschließlich eines Produktpasses, der einmal veröffentlicht und dann zurückgezogen wurde — zeigt stattdessen diesen neutralen Hinweis. Es werden keine Produktdaten preisgegeben, und Ihr eigenes Team kann sich von dieser Seite aus anmelden, um den Entwurf als Vorschau anzusehen.
Lösung: Veröffentlichen Sie den Produktpass. Der gedruckte Code übernimmt die Änderung sofort — nichts neu zu drucken.
Ursache 6: Der Produktpass wurde durch einen Tarifwechsel deaktiviert
Symptom: Die Seite zeigt "Dieser Digitale Produktpass wurde vorübergehend deaktiviert. Kontaktieren Sie die Marke für Produktinformationen."
Dies ist der Hinweis für Produktpässe, die durch ein Tarif-Downgrade offline genommen wurden — zum Beispiel, wenn veröffentlichte Produktpässe nach der Übergangsfrist das Limit eines neuen Tarifs überschritten. Siehe Upgrade, Downgrade und Übergangsfrist dazu, wie das geschieht und wie Sie es vermeiden.
Lösung: Geben Sie Veröffentlichungsplätze frei oder führen Sie ein Upgrade durch und veröffentlichen Sie den Produktpass dann erneut.
Ursache 7: Die GTIN stimmt nicht überein
Symptom: Die Seite zeigt "Dieser Digitale Produktpass ist nicht verfügbar."
Die URL im QR-Code wird aus einer GTIN aufgebaut — und kein Produktpass im System passt dazu. Typische Gründe: Die GTIN des Produktpasses wurde nach dem Druck des Codes geändert, das Etikett trägt einen aus der falschen GTIN erzeugten Code, oder eine serialisierte URL verweist auf eine Seriennummer, die kein Produktpass hat.
Lösung: Öffnen Sie den Produktpass und vergleichen Sie seine GTIN (und Seriennummer, falls verwendet) mit der im QR-Panel angezeigten kodierten URL und anschließend mit dem Aufgedruckten. Wie diese URLs aufgebaut sind, wird unter GS1 Digital Link erklärt behandelt.
Kamera-Apps vs. Scanner-Apps
Jede moderne Handykamera liest diese Codes — es sind standardmäßige QR-Codes, die eine gewöhnliche https-URL enthalten, keine spezielle App erforderlich. Wenn eine Kamera einen Code nicht erfasst: sorgen Sie für Licht, halten Sie das Handy 10–30 cm entfernt und ruhig und vermeiden Sie Blendung auf glänzenden Oberflächen. Eine spezielle QR-Scanner-App kann bei grenzwertigen Codes helfen (klein, abgenutzt oder kontrastarm), aber wenn ein Code nur in einer speziellen App scannt, behandeln Sie das als nicht bestandenen Test — Ihre Kunden werden ihre Kameras nutzen.
Testen Sie wie ein Kunde
Prüfen Sie immer mit einer schlichten Handykamera, bei normalem Innenlicht, auf dem endgültig gedruckten Material. Ein Code, der diesen Test besteht, funktioniert für echte Kunden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Mindestgröße für einen gedruckten QR-Code?
Auf eingenähten Pflegeetiketten 20 mm. Anhänger sollten 25 mm oder größer sein und Webetiketten mindestens 14 mm (aus dem SVG gewebt, nie aus einer Rasterdatei). Größer ist sicherer — kleine Codes, die auf dem Bildschirm scannen, versagen oft auf gewölbtem oder strukturiertem Stoff.
Der Code scannt, sagt aber, der Produktpass sei nicht veröffentlicht — warum?
Der QR-Code ist in Ordnung; der Produktpass dahinter ist ein Entwurf. Der QR-Code eines Produktpasses wird nur zur Live-Seite aufgelöst, solange der Produktpass veröffentlicht ist. Veröffentlichen Sie ihn (oder veröffentlichen Sie ihn erneut, falls er zurückgezogen war), und der gedruckte Code funktioniert sofort.
Warum zeigt mein Code 'Dieser Digitale Produktpass ist nicht verfügbar'?
Die URL wurde aufgelöst, aber kein Produktpass passt zur darin kodierten GTIN (oder GTIN + Seriennummer). Prüfen Sie, ob die GTIN des Produktpasses mit dem Produkt übereinstimmt, auf dem das Etikett ist — und falls Sie Seriennummern verwenden, ob ein Produktpass mit genau dieser Seriennummer existiert.